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Ruhestandsplanung in Korea 2026: Lebenshaltungskosten und Renten prüfen

Statt das benötigte Ruhestandskapital mit einem festen Multiplikator zu berechnen, sollten Sie zunächst die Lebenshaltungskosten Ihres Haushalts und die erwarteten Renten getrennt auflisten. Hier erfahren Sie, wie Sie die Finanzierungslücke und den Vorbereitungszeitraum ermitteln.

Ruhestandsplanung in Korea 2026: Lebenshaltungskosten und Renten prüfen

Lebenshaltungskosten anhand der tatsächlichen Ausgaben berechnen

Ein bestimmter Prozentsatz der aktuellen Lebenshaltungskosten ist nur ein Ausgangspunkt. Ermitteln Sie aus den Ausgaben der letzten 12 Monate den Monatsdurchschnitt für Posten, die auch nach dem Ruhestand bestehen bleiben, etwa Wohnkosten, Lebensmittel, Versicherungsbeiträge, Steuern und Gesundheitskosten. Kosten, die nicht jedes Jahr anfallen, wie ein Autokauf oder eine Renovierung, sollten Sie mit dem voraussichtlichen Zeitpunkt und Betrag separat notieren. Berücksichtigen Sie außerdem die Inflation.

Voraussichtliche staatliche Rente prüfen

Für die Altersrente ist eine Versicherungszeit von mindestens 10 Jahren erforderlich. Das Eintrittsalter hängt vom Geburtsjahr ab. Die monatliche Rentenhöhe richtet sich unter anderem nach der Versicherungszeit und dem Einkommen während der Beitragszahlung. Daher lässt sich der persönliche Betrag nur schwer aus dem Durchschnitt ableiten. Prüfen Sie Ihre persönliche Rentenprognose beim Nationalen Rentenversicherungsdienst. Bei einem vorgezogenen oder aufgeschobenen Rentenbeginn sollten Sie sowohl den aktuellen Bedarf an Lebenshaltungskosten als auch die lebenslang bezogene Gesamtrente berücksichtigen.

Betriebsrente und private Altersvorsorge prüfen

Prüfen Sie zunächst die Art Ihrer betrieblichen Altersvorsorge, das aktuelle Guthaben und die Gebühren der Anlageprodukte. Bei der privaten Altersvorsorge können Einzahlungen bis zu 6 Millionen Won pro Jahr steuerlich absetzbar sein; zusammen mit einem betrieblichen Rentenkonto gilt möglicherweise eine jährliche Grenze von 9 Millionen Won. Der tatsächliche Abzugssatz hängt unter anderem vom Einkommen und weiteren Voraussetzungen ab. Für vorzeitige Entnahmen und Auszahlungen außerhalb der Rentenphase können andere Steuern gelten. Informieren Sie sich daher beim Nationalen Steuerdienst.

Die Vermögensaufteilung am benötigten Zeitpunkt ausrichten

Legen Sie das Verhältnis von Aktien und Anleihen nicht allein anhand des Alters fest, sondern teilen Sie das Geld in Lebenshaltungskosten für die nächsten fünf Jahre und langfristig entbehrliche Mittel auf. Geld, das Sie bald benötigen, sollte möglichst nicht vollständig in stark schwankenden Anlagen liegen. Prüfen Sie bei Anlageprodukten das Risiko eines Kapitalverlusts, Gebühren und Wechselkursrisiken. Kontrollieren Sie außerdem regelmäßig, ob Ihr Vermögen zu stark auf eine Anlageklasse oder Region konzentriert ist.

Schulden und Wohnkosten prüfen

Notieren Sie bei Krediten Zinssatz, Laufzeit und die monatliche Rückzahlung nach dem Ruhestand, um Prioritäten festzulegen. Es ist nicht immer die beste Lösung, alle Schulden zuerst zu tilgen, doch hoch verzinste Schulden können den Cashflow deutlich verringern. Für eine umgekehrte Hypothek muss mindestens ein Ehepartner 55 Jahre alt sein; außerdem müssen unter anderem die aktuellen Voraussetzungen für den zusammengerechneten amtlichen Immobilienwert erfüllt sein. Nach dem Prüfstand von 2026 liegt die Obergrenze für den zusammengerechneten amtlichen Immobilienwert bei 1,2 Milliarden Won. Die tatsächliche monatliche Auszahlung hängt vom Alter, Immobilienwert und Auszahlungsmodell ab.

Einkommenslücken zuerst absichern

Zwischen dem Ausscheiden aus dem Berufsleben und dem Beginn der staatlichen Rentenzahlungen kann eine Einkommenslücke entstehen. Berechnen Sie, ob Sie die Lebenshaltungskosten und Krankenversicherungsbeiträge für diesen Zeitraum auf einem separaten Konto zurücklegen sollten. Einkünfte aus einer neuen Beschäftigung oder einem kleinen Unternehmen sollten Sie nicht als gesichertes Einkommen ansetzen, sondern vorsichtig kalkulieren. Berücksichtigen Sie auch mögliche Anfangskosten oder Umsatzrückgänge.

Fazit

Notieren Sie diesen Monat anhand der Ausgaben der letzten 12 Monate die monatlichen Lebenshaltungskosten nach dem Ruhestand. Rufen Sie außerdem Ihre voraussichtliche staatliche Rente und das Guthaben Ihrer Betriebsrente ab. Wenn Sie das erwartete monatliche Einkommen von den Lebenshaltungskosten abziehen und die Lücke bis zum Rentenbeginn berechnen, erhalten Sie eine Grundlage zur Anpassung Ihrer Sparrate und Ihres Risikoniveaus.