🌐 DE

🔑 Vigenère-Chiffre-Tool

Eine polyalphabetische Chiffre, die jeden Buchstaben um einen Betrag verschiebt, der durch ein sich wiederholendes Schlüsselwort bestimmt wird. Da eine einfache Häufigkeitsanalyse sie nicht so knackt wie die Caesar-Chiffre, wurde sie lange Zeit als „die unentzifferbare Chiffre“ bezeichnet.

⚠️ Nur für Bildungs-/Rätselzwecke — nicht für echte Sicherheitsanwendungen verwenden.

Modus
RATGEBER

Mehr erfahren

01

1. Die „unentzifferbare Chiffre“

Die Vigenère-Chiffre stammt aus dem 16. Jahrhundert. Sie wird oft Blaise de Vigenère zugeschrieben, obwohl die Methode tatsächlich auf Arbeiten von Giovan Battista Bellaso zurückgeht. Jahrhunderte lang galt sie als unknackbar und erhielt den Spitznamen „le chiffre indéchiffrable“ — die unentzifferbare Chiffre.

02

2. So funktioniert es — mehrfache Verschiebungen mit einem Schlüsselwort

Das Schlüsselwort wird wiederholt, bis es die Länge des Klartexts erreicht, und jeder Klartextbuchstabe wird um die Alphabetposition des entsprechenden Schlüsselwortbuchstabens verschoben (A=0, B=1 usw.). Im Grunde ist das wie mehrere unterschiedliche Caesar-Verschiebungen auf einmal im Text anzuwenden, anstatt einer einzigen festen Verschiebung.

03

3. Wie es im 19. Jahrhundert schließlich gebrochen wurde

Die Vigenère-Chiffre wurde schließlich im 19. Jahrhundert durch die Kasiski-Analyse – erfunden von Friedrich Kasiski – und unabhängig davon von Charles Babbage gebrochen, wobei beide wiederkehrende Muster im Chiffretext fanden, um die Länge des Schlüsselworts abzuleiten. Heute ist sie von rein historischem und pädagogischem Interesse und bietet nach modernen Maßstäben keine echte Sicherheit, daher sollte sie nur für Bildung und Rätsel verwendet werden.

Häufig gestellte Fragen

Ist sie für den echten Einsatz heute sicher genug?
Nein. Sie war seit dem 19. Jahrhundert mit statistischen Methoden wie der Kasiski-Analyse knackbar. Verwenden Sie sie nur für Bildung und Rätsel, niemals für echte Sicherheit.
Was passiert, wenn ich kein Schlüsselwort eingebe?
Das Tool zeigt eine Warnung an und erzeugt keine Ausgabe. Sie müssen mindestens einen Buchstaben in einem Schlüsselwort eingeben.
Werden Leerzeichen und Satzzeichen ebenfalls verschlüsselt?
Nein — nur Buchstaben werden verschoben. Leerzeichen, Zahlen und Satzzeichen bleiben unverändert und verschieben die Schlüsselwortposition nicht.