So sind Hypotheken mit variablem Zinssatz (ARMs) aufgebaut
Eine Hypothek mit variablem Zinssatz kombiniert eine anfängliche Festzinsphase mit einer späteren variablen Zinsphase, die an einen Marktindex gekoppelt ist. Das Namensformat - 5/1, 7/1 oder 10/1 - beschreibt diese Struktur: Die erste Zahl gibt an, wie viele Jahre der Zinssatz fest bleibt, die zweite, wie oft er danach angepasst wird (in den meisten Fällen jährlich). Eine 5/1-ARM hält den Zinssatz 5 Jahre lang fest und passt ihn danach für die Restlaufzeit des Darlehens einmal pro Jahr an. Während der anfänglichen Phase bieten ARMs typischerweise einen niedrigeren Zinssatz als ein vergleichbares 30-jähriges Festzinsdarlehen, da der Kreditgeber ein geringeres langfristiges Zinsrisiko trägt. Nach Ablauf der Festzinsphase wird Ihr neuer Zinssatz als "voll indexierter Satz" festgelegt - also aktueller Wert eines Referenzindex (in den letzten Jahren häufig SOFR-basierte Indizes) plus eine feste Marge, die Ihr Kreditgeber bei Abschluss festlegt. Es ist wichtig, diese Struktur und die Obergrenzen, die begrenzen, wie stark sich Ihr Zinssatz bewegen kann, zu verstehen, bevor Sie sich für eine ARM statt einer Festzins-Hypothek entscheiden. Vergleichen Sie mit unserem Hypothekenrechner die Festzinsvariante.