Grundlagen der Immobilien-ROI-Berechnung verstehen
Die Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROI) ist die wichtigste Kennzahl bei Immobilieninvestitionen. Stand 2026 liegt die durchschnittliche Mietrendite auf dem koreanischen Immobilienmarkt bei etwa 2-4%, je nach Lage und Objekt gibt es jedoch erhebliche Unterschiede. Eine höhere Rendite bedeutet nicht automatisch eine bessere Investition, denn Leerstandsrisiken, Baualter und regionale Entwicklungspläne müssen immer mit betrachtet werden. Der Immobilien-ROI wird grob in Brutto- und Nettorendite unterteilt. Die Bruttorendite ist schlicht die Jahresmiete geteilt durch den Kaufpreis, während die Nettorendite den Nettogewinn nach Abzug aller Kosten wie Instandhaltung, Grundsteuer und Darlehenszinsen durch das Eigenkapital teilt. Für echte Investitionsentscheidungen sollte die Nettorendite verwendet werden, um den Wert einer Anlage korrekt zu beurteilen. Auch der Leverage-Effekt ist wichtig. Wenn Sie statt eines Objekts für 300 Millionen Won komplett bar zu kaufen 200 Millionen Won leihen und nur 100 Millionen Won Eigenkapital einsetzen, verdreifacht sich die Eigenkapitalrendite bei gleichem Mietertrag. Übersteigen die Darlehenszinsen jedoch die Mietrendite, entstehen Verluste, daher ist eine sorgfältige Berechnung nötig. Stand 2026 liegen Hypothekenzinsen bei etwa 4-5% pro Jahr. Bei einer Immobilie mit einer Mietrendite unter 4% entstehen bei einer Finanzierung monatliche Verluste. Deshalb sollten gehebelte Investments nur auf Objekte mit einer Mietrendite von mindestens Darlehenszins + 2% ausgerichtet sein, um auf der sicheren Seite zu sein.