🌐 DE

🧾 Gross-up-Rechner

Geben Sie den gewünschten Netto (Auszahlungs-)Betrag und einen pauschalen Steuersatz ein, um den Brutto- (vor Steuern)-Betrag rückwärts zu berechnen. Nützlich für Verträge oder Freelancer-Gebühren, wenn Sie möchten, dass die andere Partei einen exakten Netto-Betrag erhält.

⚠️ Dieser Rechner geht von einem einzigen pauschalen Steuersatz aus. Tatsächliche Lohnsteuer ist in der Regel progressiv (mit Stufen) — für eine exakte Staffel-basierte Zahl den koreanischen Gehalt-Netto-Rechner prüfen →

Brutto (vor Steuern) Betrag
Ziel-Netto-Betrag Einbehaltene Steuer Steuersatz
Verwandte Rechner Freelancer-Preisrechner Gehalts-Netto-Rechner Margenrechner
RATGEBER

Mehr erfahren

01

Was ist Gross-up?

"Gross-up" bedeutet, mit einem festen Netto (Auszahlungs-)Betrag zu starten und rückwärts den Brutto-Betrag vor Steuern zu berechnen, der nach der Besteuerung genau diesen Netto-Betrag ergibt. Die normale Payroll-Berechnung läuft in die andere Richtung — Brutto minus Steuer ergibt Netto — aber bei Freelancer-Rechnungen, Auftragnehmergebühren, Expat-Einsätzen oder Abwicklungszahlungen wollen Sie oft sicherstellen, dass die andere Partei einen bestimmten Netto-Betrag erhält. Die Formel lautet Gross = Net ÷ (1 − Steuersatz). Beispiel: Um bei einem pauschalen Steuersatz von 20% einen Netto-Betrag von 8.000 $ sicherzustellen: Gross = 8.000 ÷ (1 − 0.20) = 8.000 ÷ 0.8 = 10.000 $, und die einbehaltene Steuer beträgt 2.000 $. Ein häufiger Fehler ist, den Steuersatz einfach zum Netto zu addieren (8.000 × 1.20 = 9.600 $), wodurch das Nettoziel verfehlt wird, sobald Steuer wirklich angewendet wird — man muss dividieren, nicht multiplizieren.

MetrikFormelBeispiel (Netto 8,000 $ / Satz 20%)
BruttobetragNet ÷ (1 − rate)8,000 ÷ 0.8 = 10,000
Einbehaltene SteuerGross − Net10,000 − 8,000 = 2,000
02

Grenzen eines Pauschalsteuersatz-Modells — echte Steuern sind meist progressiv

Dieser Rechner geht bewusst von einem einzigen pauschalen Steuersatz aus, damit die Berechnung transparent bleibt. In der Praxis verwendet die Einkommensteuer aus Beschäftigungsverhältnis in den meisten Ländern (inklusive Korea) eine progressive Tarifstruktur, bei der der Grenzsteuersatz mit dem Einkommen steigt, plus separate Abzüge (Sozialversicherung, Rente, Krankenversicherung usw.). Um eine tatsächliche Gehaltssumme exakt zu gross-upen, müssten Sie jede Stufe, Standardabzüge und Unterhaltspflichten berücksichtigen — eine einfache Division kann das nicht abbilden. Dieses Tool ist für Pauschalabzugsfälle wie Freelancer-Rechnungen (z. B. ein pauschaler 3.3%-Abzug) genau, doch bei Bruttolohn mit Stufensteuer sollten Sie das Ergebnis nur als grobe Schätzung ansehen und mit einem vollständigen progressiven Gehaltsrechner verifizieren. Je höher der Ziel-Netto-Betrag und je mehr Stufengrenzen er überschreitet, desto größer ist die Lücke zwischen dieser Pauschalschätzung und dem echten progressiven Steuerergebnis.

Häufig gestellte Fragen

Warum müsste ich eine Zahlung gross-upen?
Wenn Sie einen Vertrag oder eine Rechnung so gestalten möchten, dass der Empfänger nach der Besteuerung wirklich einen bestimmten Netto-Betrag erhält, müssen Sie den Brutto-Gesamtbetrag kennen, der in die Vereinbarung aufgenommen wird.
Kann ich den Steuersatz stattdessen einfach auf den Netto-Betrag aufschlagen?
Nein. Wenn Sie den Satz (z. B. 20%) auf den Netto-Betrag aufschlagen und dann das Ergebnis besteuern, unterschreiten Sie das Ziel-Netto, weil die Steuer auf die höher ausgestellte Brutto-Größe erhoben wird. Sie müssen durch (1 − rate) teilen, nicht mit (1 + rate) multiplizieren.
Funktioniert das bei Freelance-Withholding-Steuern (z. B. pauschale 3,3%)?
Ja — für jeden einzelnen pauschalen Withholding-Satz (z. B. einen festen Freelancer-/Auftragnehmer-Abzugsprozentsatz) gilt diese Formel direkt. Für Lohnzahlungen mit progressiven Steuersätzen verwenden Sie stattdessen einen speziellen Gehaltsrechner.