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Wie Volumen- und Materialberechnung funktionieren
Die Volumenformel hängt von der gewählten Form ab. Platte/Fundament: Volumen = Länge × Breite × Dicke. Beispiel: eine 4m × 3m Platte mit 0.1m Dicke = 1.2 m³. Zylinder (Säule/Fundament): Volumen = π × (Durchmesser ÷ 2)² × Höhe. Ein 0.3m-Durchmesser, 3m-hoher Zylinder ergibt 3.14159 × 0.15² × 3 ≈ 0.212 m³. Treppen werden als Näherung eines Dreiecksprismas berechnet: Volumen = Breite × Stufenanzahl × (Steighöhe × Lauflänge) ÷ 2. Das Ergebnis wird danach mit Ihrem gewählten Abfall-/Überschuss-% multipliziert, um das Volumen zu erhalten, das tatsächlich bestellt oder eingebaut wird. Für die Materialschätzung wenden wir die verbreitete Bau-Schätzregel einer Nennmischung 1:2:4 (Zement:Sand:grober Zuschlag nach Volumen) mit einem Trockenvolumenfaktor von 1.54 an — trockene Schüttgüter benötigen etwa 1.54× mehr Volumen als fertiger Frischbeton, weil sich die Teilchen nach dem Mischen und Hydratisieren dichter anordnen. Beispiel: 1.2 m³ Gesamtmenge → Trockenvolumen 1.2 × 1.54 = 1.848 m³ → Zement 1.848/7 = 0.264 m³ → bei 1,440 kg/m³ rund 380 kg → etwa 10 Säcke à 40kg Zement. Sand ergibt 1.848 × 2/7 = 0.528 m³ (ca. 845 kg) und Kies 1.848 × 4/7 = 1.056 m³ (ca. 1,605 kg).