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🧮 KI-Token-Kostenrechner

Berechnen Sie die Tokenkosten für GPT, Claude, Gemini und andere große LLM-APIs. Geben Sie Tokenzahlen direkt ein oder fügen Sie Text ein, um sie zu schätzen, und prüfen Sie dann die prognostizierten monatlichen Kosten.

Monatliche Nutzungssimulation

Im Einfügemodus oder im direkten Modus, wenn Eingabe/Ausgabe leer bleiben, geht die Simulation von einer Aufteilung von 70% Eingabe / 30% Ausgabe pro Anfrage aus. Wenn im direkten Modus sowohl Eingabe- als auch Ausgabetokens gefüllt sind, werden stattdessen diese exakten Werte pro Anfrage verwendet.

Geschätzte Kosten (pro Anfrage)
Eingabekosten Ausgabekosten Gesamtkosten
Eingabekosten bei Cache-Treffer (Referenz)

Cachings in der Praxis gelten für wiederholte Systemprompts oder Kontext, nicht für einen vollständigen neuen Input bei jeder Anfrage.

Quelle:
Monatliche Nutzungssimulation
Kosten pro Tag Kosten pro Monat (×30) Kosten pro Jahr (×365)
RATGEBER

Mehr erfahren

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1. Warum Sie die LLM-API-Kosten vor dem Skalieren schätzen sollten

Die erwarteten Kosten zu berechnen, bevor Sie eine LLM-API in eine neue Funktion oder ein neues Produkt einbinden, verhindert, dass aus einer wachsenden Nutzerbasis eine untragbare Rechnung wird. Das gilt umso mehr für Dienste mit langen Prompts oder mehrstufigen Unterhaltungen - eine einzelne Anfrage wirkt vielleicht günstig, aber die Zahlen ändern sich schnell, wenn man sie mit dem täglichen oder monatlichen Volumen multipliziert. Dieser Rechner zeigt sowohl die Kosten pro Anfrage als auch eine monatliche Simulation, damit Sie vor dem Skalieren ein Gefühl für das Budget bekommen.

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2. Wie sich Tokens von Wörtern und Zeichen unterscheiden

Ein Token ist die kleinste Einheit, in der ein Modell Text verarbeitet, und es entspricht nicht 1:1 Wörtern oder Zeichen. Eine gängige Faustregel für Englisch sind ungefähr 4 Zeichen pro Token, aber das ist nur eine Näherung - die tatsächlichen Zählungen hängen vom Tokenizer des jeweiligen Modells ab (z. B. BPE-ähnlich). Insbesondere CJK-Sprachen (Koreanisch, Japanisch, Chinesisch) verwenden pro Zeichen oft mehr Tokens als Englisch, da ein einzelnes Zeichen häufig in mehrere Subword-Tokens aufgeteilt wird - daher kann dieselbe Zeichenzahl deutlich mehr kosten als entsprechender englischer Text.

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3. Warum sich Eingabe- und Ausgabepreise unterscheiden

Die meisten Anbieter bepreisen Ausgabetokens (generierte Tokens) um ein Mehrfaches höher als Eingabetokens (Prompt-Tokens), und jedes Modell in diesem Datensatz folgt diesem Muster. Eingaben können auf einmal verarbeitet (enkodiert) werden, während Ausgaben Token für Token erzeugt (dekodiert) werden müssen - das erfordert mehr Rechenleistung und verursacht mehr Latenz pro Token. Deshalb ist es besonders wirksam, Antworten kurz zu halten, um Kosten zu senken.

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4. Was Prompt-Caching ist

Prompt-Caching (Kontext-Caching) ermöglicht es einem Anbieter, einen Systemprompt, langen Kontext oder ein Dokument serverseitig zwischenzuspeichern und bei einer späteren Anfrage mit demselben Inhalt einen deutlich niedrigeren Preis zu berechnen. Besonders lohnend ist das in dialogorientierten Setups, in denen ein Systemprompt oder der Chatverlauf bei jedem Turn erneut übertragen wird. Es gilt nicht, wenn jede Anfrage tatsächlich neuen Text sendet, daher ist die Angabe "bei Cache-Treffer" in diesem Rechner ein Referenzszenario, keine Garantie.

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5. Wie Sie Tokenkosten in der Produktion senken

(1) Halten Sie Prompts so kurz wie es die Aufgabe tatsächlich verlangt - fügen Sie nur den nötigen Kontext ein. (2) Nutzen Sie Prompt-Caching für Systemprompts oder Kontext, der sich über Anfragen hinweg wiederholt. (3) Leiten Sie einfache Aufgaben wie Klassifikation oder Zusammenfassung an ein günstigeres, kleineres Modell weiter statt an Ihr Flaggschiffmodell. (4) Bündeln Sie mehrere Anfragen, um Batch-Rabatte oder Durchsatzoptimierungen zu nutzen. Allein diese vier Hebel können die tatsächlichen Betriebskosten spürbar senken.

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6. Grenzen dieses Rechners

Dieser Rechner schätzt die Kosten auf Basis der veröffentlichten Listenpreise der jeweiligen Anbieter-APIs. Er berücksichtigt keine Mengenrabatte, Enterprise-Vereinbarungen, reservierten Durchsatz, Gratisguthaben, regionale Preisunterschiede oder die effektive Verlangsamung durch Rate-Limits. Tatsächliche Abrechnungsbeträge können je nach Vertragsbedingungen abweichen - nutzen Sie ihn als Ausgangspunkt für die Budgetplanung und bestätigen Sie die Endwerte direkt beim Anbieter.

Häufig gestellte Fragen

Wie genau ist die Schätzung von Text zu Token?
~4 Zeichen pro Token ist eine grobe Faustregel auf Basis englischer Texte. Die tatsächlichen Tokenizer unterscheiden sich je nach Modell, und nicht-englische Texte (Koreanisch, Japanisch, Chinesisch usw.) können stärker von dieser Näherung abweichen. Für exakte Zahlen lassen Sie den Text durch den offiziellen Tokenizer des Modellanbieters laufen.
Warum ist die Ausgabe teurer als die Eingabe?
Das Erzeugen von Tokens einzeln (Dekodierung) erfordert mehr Rechenleistung als die Verarbeitung der Eingabe auf einmal (Enkodierung). Deshalb bepreisen die meisten Anbieter Ausgabetokens um ein Mehrfaches höher als Eingabetokens.
Sind Bild- oder Audiotokens enthalten?
Nein - dieser Rechner verarbeitet nur Texttokens. Bild-, Audio- und Videoeingaben werden oft nach separaten Preismodellen abgerechnet, die hier nicht abgedeckt sind.
Wie oft werden diese Preise aktualisiert?
Manuell, basierend auf dem Datum, das im Feld as_of der Datendatei angezeigt wird. Die Preise der Anbieter können sich ohne Vorankündigung ändern. Prüfen Sie daher vor dem Abschließen eines Budgets immer die neuesten Werte auf der offiziellen Preisseite des Anbieters.