Häufig gestellte Fragen
Kann ich nicht-quadratische Matrizen multiplizieren?
Ja, solange die Anzahl der Spalten von Matrix A der Anzahl der Zeilen von Matrix B entspricht. Eine 2×3-Matrix lässt sich beispielsweise mit einer 3×2-Matrix multiplizieren und ergibt eine 2×2-Matrix. Passen die Dimensionen nicht zusammen, zeigt der Rechner eine Fehlermeldung an.
Warum hat nicht jede Matrix eine Inverse?
Eine Inverse existiert nur für quadratische Matrizen, deren Determinante ungleich 0 ist. Ist die Determinante 0, spricht man von einer singulären Matrix — dies bedeutet, dass die Matrix Informationen bei einer linearen Transformation „verliert" und der Vorgang nicht umkehrbar ist.
Was bedeutet es, wenn A×B nicht gleich B×A ist?
Die Matrixmultiplikation ist im Allgemeinen nicht kommutativ. Das liegt daran, dass jede Matrix eine eigene lineare Transformation darstellt, und die Reihenfolge, in der Transformationen angewendet werden, das Ergebnis verändert — anders als bei der gewöhnlichen Zahlenmultiplikation.
Wie überprüfe ich, ob meine berechnete Inverse korrekt ist?
Multiplizieren Sie die berechnete Inverse A⁻¹ mit der ursprünglichen Matrix A. Das Ergebnis sollte die Einheitsmatrix ergeben (Einsen auf der Diagonale, Nullen sonst). Weicht das Ergebnis davon ab, liegt ein Rechen- oder Eingabefehler vor.
Wofür wird die Determinante praktisch verwendet?
Die Determinante zeigt an, ob ein lineares Gleichungssystem eindeutig lösbar ist (ungleich 0) oder nicht (gleich 0), und beschreibt geometrisch, wie stark eine Transformation Flächen oder Volumen streckt oder staucht. Sie wird u. a. in der Computergrafik, Physik und Wirtschaftsanalyse genutzt.