Gib deine Gesamt-Tagesdosis (TDD) an Insulin ein, um den Insulin-Sensitivitätsfaktor (ISF oder Korrekturfaktor) mit der „1800-Regel“ (kurzwirksames Insulin) oder der „1500-Regel“ (normales Insulin) zu berechnen. Dies ist nur eine Startschätzung dafür, wie stark eine Einheit Insulin den Blutzucker senkt.
⚠️ Medizinischer Hinweis - Bitte lesen
Dieses Tool ist nur für Bildungs- und Referenzzwecke bestimmt und kann medizinische Diagnosen oder Therapieentscheidungen nicht ersetzen. Dieser Rechner liefert nur eine grobe Startschätzung - dein tatsächlicher ISF kann sich je nach individueller Blutzuckerreaktion deutlich unterscheiden.
⚠️ Warnung vor Dosisänderung
Ändere deine Korrekturinsulindosis nicht allein auf Basis des Ergebnisses dieses Rechners. Eine falsche Berechnung von Korrekturinsulin kann schwere Unterzuckerungen auslösen. Konsultiere immer deinen Arzt oder dein Diabetes-Care-Team, bevor du sie anwendest.
Insulin-Sensitivitätsfaktor (ISF)
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Blutzuckerabfall (mg/dL) pro 1 Einheit Insulin
⚠️ Warnung vor Dosisänderung
Ändere deine Korrekturinsulindosis nicht allein auf Basis des Ergebnisses dieses Rechners. Eine falsche Berechnung von Korrekturinsulin kann schwere Unterzuckerungen auslösen. Konsultiere immer deinen Arzt oder dein Diabetes-Care-Team, bevor du sie anwendest.
Der ISF, auch Korrekturfaktor genannt, gibt an, um wie viele mg/dL eine Einheit Insulin den Blutzucker senkt. Er wird genutzt, um die Korrekturdosis zu berechnen, die bei Blutzuckerwerten über dem Ziel nötig ist, unabhängig von Mahlzeiten.
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Die 1800-Regel und die 1500-Regel
1800-Regel: ISF(mg/dL) = 1800 ÷ TDD Eine häufige Startschätzung-Formel für Personen, die kurz wirksames Insulin verwenden oder insulinempfindlich sind.
1500-Regel: ISF(mg/dL) = 1500 ÷ TDD Traditionell verwendet für Personen mit Normalinsulin (nicht kurz wirksam) oder Insulinresistenz.
Beispiel: TDD von 60 units 1800-Regel: 1800 ÷ 60 = 30 mg/dL pro Einheit
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Wie man den ISF verwendet
Korrekturdosis = (aktueller Blutzucker - Zielblutzucker) ÷ ISF. Zum Beispiel mit einem ISF von 30, einem aktuellen Blutzucker von 250 mg/dL und einem Zielwert von 100 mg/dL beträgt die geschätzte Korrekturdosis etwa 5 Einheiten. Diese wird separat vom Mahlzeiteninsulin berechnet.
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Auswahl zwischen der 1800- und der 1500-Regel
Im Allgemeinen wird die 1800-Regel für kurz wirksame Insuline (z. B. Lispro, Aspart, Glulisin) verwendet, während die 1500-Regel für normales Insulin oder insulinresistente Patient*innen (z. B. Adipositas, Typ-2-Diabetes) gilt. Welche Regel zu dir passt, muss immer gemeinsam mit deinem medizinischen Team entschieden werden.
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Anzeichen, dass der ISF angepasst werden muss
Sprich mit deinem medizinischen Team über eine Neujustierung deines ISF, wenn: • Der Blutzucker den Zielwert nicht erreicht oder nach Korrekturdosen zu stark absinkt • Wiederholt Unterzuckerungen auftreten • Körpergewicht, Aktivitätsniveau oder Krankheitszustand sich deutlich ändern • Du mit anderen Medikamenten beginnst oder aufhörst (z. B. Steroide)
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Vorsichtsmaßnahmen bei der Verwendung von Korrekturinsulin
Korrekturinsulin kann zu Unterzuckerungen ("Insulin-Stacking") führen, wenn die Wirkung von bereits verabreichtem Insulin im Körper nicht berücksichtigt wird. Befolge immer die Anleitung deines medizinischen Teams, bevor du innerhalb der Wirkdauer einer früheren Dosis eine zusätzliche Korrekturdosis gibst.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich auf Basis dieses Rechners direkt eine Korrekturdosis geben?
Nein. Dieser Rechner liefert nur eine Startschätzung auf Grundlage der 1800/1500-Regeln. Dein tatsächlicher ISF und die Korrekturdosis müssen durch die Verordnung deines Arztes oder Diabetes-Care-Teams und durch fortlaufende Blutzuckerkontrollen bestimmt werden.
Sollte ich die 1800-Regel oder die 1500-Regel verwenden?
Im Allgemeinen wird die 1800-Regel bei kurz wirksamem Insulin berücksichtigt, während bei regulärem Insulin oder Insulinresistenz die 1500-Regel verwendet wird. Dies ist nur eine Ausgangsschätzung - konsultiere immer dein medizinisches Team, um zu entscheiden, welche Regel zu dir passt.
Kann ich häufig zusätzliche Korrekturdosen geben?
Nein. Mehrfaches Verabreichen von Korrekturinsulin, solange noch aktives Insulin im Körper wirkt, kann zu "Insulin-Stacking" und schwerer Unterzuckerung führen. Halte dich immer an die Anleitung deines medizinischen Teams bezüglich Zeitpunkt und Häufigkeit von Korrekturdosen.