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📷 Bildwinkel-Rechner (FOV)

Ein Werkzeug zur präzisen Berechnung des Bildwinkels (Field of View, FOV) einer Kamera. Geben Sie Sensorgröße, Objektivbrennweite und Aufnahmeentfernung ein, um horizontale/vertikale/diagonale Winkel und den tatsächlich abgedeckten Bereich zu berechnen. Nützlich für Fotografie, Videoüberwachungsinstallation und Videoproduktion.

Abgedeckte Fläche
Bildwinkel (Angle of View)
Horizontaler Winkel Vertikaler Winkel Diagonaler Winkel
Abgedeckter Bereich (Field of View)
Horizontale Breite Vertikale Höhe Diagonale Länge
Bildwinkel (Angle of View)
Berechnungsformel
Winkel = 2 × arctan(Sensor / (2 × Brennweite))
FOV = 2 × Entfernung × tan(Winkel/2)
RATGEBER

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Was ist der Bildwinkel (FOV) einer Kamera und warum ist er wichtig

Der Bildwinkel (Field of View, FOV) einer Kamera bezeichnet den Ausschnitt der sichtbaren Welt, den eine Kamera auf einmal erfassen kann. Der FOV wird durch die Brennweite des Objektivs und die Sensorgröße der Kamera bestimmt und in Grad angegeben. Zum Beispiel bietet ein 50mm-Objektiv an einer Vollformatkamera einen horizontalen FOV von etwa 40 Grad, während dasselbe Objektiv an einer APS-C-Kamera auf etwa 27 Grad schrumpft. Der FOV ist ein entscheidendes Element in Foto- und Videografie. Ein großer FOV (Weitwinkel) eignet sich für Landschaften, Architektur und Gruppenfotos, während ein enger FOV (Teleobjektiv) für Porträts, Wildtiere und Sport vorteilhaft ist. Die Berechnung des FOV ist wesentlich für professionelle Arbeiten wie die Installation von Videoüberwachung, Drohnenfotografie, Studioaufbau und Veranstaltungsberichterstattung.

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FOV-Unterschiede je nach Sensorgröße und Verständnis des Cropfaktors

Die Sensorgröße der Kamera beeinflusst den FOV direkt. Vollformatsensoren (36×24mm) haben dieselbe Größe wie 35mm-Film und bieten den größten FOV. APS-C-Sensoren haben einen Cropfaktor von etwa 1,5-1,6x im Vergleich zum Vollformat, wobei Canon bei 1,6x und Nikon/Sony bei 1,5x liegen. Micro-Four-Thirds-Sensoren haben einen Cropfaktor von 2,0x. Der Cropfaktor zeigt, wie sich der FOV ändert, wenn dasselbe Objektiv an unterschiedlichen Sensoren montiert wird. Ein 50mm-Objektiv an einer APS-C-Canon (1,6x) verengt sich auf einen FOV, der 80mm entspricht. Smartphone-Kameras verwenden sehr kleine Sensoren wie 1/2,3" oder 1/1,7", was zu Cropfaktoren von 5-7x führt. Aktuelle Flaggschiff-Smartphones verbauen 1-Zoll-Sensoren, um den Cropfaktor auf 2,7x zu reduzieren und die Bildqualität zu verbessern.

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FOV und Anwendungen nach Brennweite - vom Weitwinkel bis zum Supertele

FOV und Anwendungen variieren völlig je nach Brennweite. Ultraweitwinkel (14-24mm) bietet einen horizontalen FOV von über 90 Grad und ist unerlässlich für Landschafts-, Architektur- und Immobilienfotografie. Weitwinkel (24-35mm) bietet einen horizontalen FOV von 60-84 Grad, geeignet für Streetfotografie, Dokumentation und Reisen. 35mm ist der FOV, der der „menschlichen Sicht" am nächsten kommt und besonders beliebt in der Streetfotografie ist. Standard (50mm) bietet einen horizontalen FOV von etwa 40 Grad und wird häufig für Porträts, Food- und Produktfotografie eingesetzt. Teleobjektive (70-200mm) bieten einen horizontalen FOV von 12-29 Grad, geeignet für Porträt-Nahaufnahmen, Sport und Wildtiere. Supertele-Objektive (300mm und mehr) haben einen FOV unter 8 Grad und sind speziell für Vogel-, Wildtier- und Sportfotografie über große Distanzen gedacht.

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Praktischer Leitfaden zur FOV-Berechnung für die Installation von Videoüberwachung

Die FOV-Berechnung ist wesentlich für die Installation von Videoüberwachungsanlagen. Ein genaues Verständnis der Überwachungsabdeckung hilft, Anzahl und Position der Kameras für eine lückenlose Überwachung ohne blinde Flecken zu bestimmen. Videoüberwachung nutzt typischerweise Objektive mit 2,8mm (horizontaler FOV ~90°), 3,6mm (~80°), 6mm (~50°), 8mm (~40°) und 12mm (~25°). Innenräume (Geschäfte, Büros) eignen sich für Weitwinkelobjektive mit 2,8-3,6mm. Eine Aufnahme aus 3m Höhe mit einem 2,8mm-Objektiv deckt etwa 10m horizontal und 7m vertikal ab. Für die Außenüberwachung über große Entfernungen sind Objektive mit 8-12mm erforderlich. Mit einem FOV-Rechner lässt sich die Abdeckung vor der Installation präzise simulieren.

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Tipps zur FOV-Nutzung für Drohnen- und Action-Kamera-Aufnahmen

In der Drohnenfotografie ist der FOV ein Schlüsselelement, das den Aufnahmestil bestimmt. Die DJI-Mini-Serie verwendet einen FOV entsprechend 24mm (83° FOV), geeignet für allgemeine Landschafts- und Immobilienfotografie. Eine Aufnahme aus 50-100m Höhe erfasst etwa 100-200m horizontale Reichweite in einem einzigen Bild. Die tatsächliche Abdeckung variiert stark je nach Gimbal-Winkel und Flughöhe der Drohne. Action-Kameras (GoPro, DJI Osmo Action) verwenden Ultraweitwinkelobjektive (FOV 120-150°), um dynamische Aufnahmen zu erzeugen. Aktuelle Action-Kameras bieten einen „linearen Modus", der Aufnahmen mit FOV 90-100° und Verzerrungskorrektur liefert.

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FOV-Auswahlstrategie für Film und Rundfunk

In der Film- und Rundfunkproduktion steht die FOV-Auswahl im Zentrum des Erzählens. Ein großer FOV betont Raum und Hintergrund, um die Bedeutung der Umgebung zu vermitteln, während ein enger FOV die Aufmerksamkeit auf Figuren und Emotionen lenkt. Hollywood-Filme verwenden traditionell 35mm, 50mm und 85mm als Standards. 35mm eignet sich für „Establishing Shots" oder „Two Shots", 50mm ist ideal für „Medium Shots", und 85mm wird für „Close-ups" und „Insert Shots" verwendet, um Mimik und Emotionen fein herauszuarbeiten. Für einen filmischen Look empfehlen sich anamorphotische Objektive, die ein 2,39:1-Breitbildformat mit charakteristischen Lens-Flares und Bokeh erzeugen.