PPI-Grundlagen: Pixeldichte entscheidet die Bildqualität
PPI (Pixels Per Inch) ist eine Messgröße für die Bildschirmdichte und der wichtigste Indikator für die Schärfe eines Monitors. Bei gleicher Bildschirmgröße erzeugt ein höherer PPI ein schärferes und detaillierteres Bild. PPI wird berechnet, indem die diagonale Pixelanzahl durch die diagonale Zollgröße geteilt wird. Beispielsweise liefert ein 24\"-FHD-Monitor (1920×1080) etwa 92 PPI, während ein 27\"-4K-Monitor (3840×2160) rund 163 PPI bietet. Im Allgemeinen passen 90-110 PPI für allgemeine Büroarbeit, während Grafikdesign oder Bildbearbeitung von 110-150+ PPI profitieren. Apples Retina-Displays werden auf 220+ PPI ausgelegt und erreichen eine Schärfe, bei der einzelne Pixel vom menschlichen Auge nicht mehr unterscheidbar sind. Die Berücksichtigung der PPI bei der Monitorauswahl sorgt für optimale Bildqualität für den vorgesehenen Einsatzzweck und reduziert die Augenbelastung bei langen Arbeitssitzungen deutlich. Zu hohe PPI können jedoch UI-Elemente oder Text kleiner erscheinen lassen, daher ist die Wahl eines passenden PPI unter Berücksichtigung von Betrachtungsabstand und Nutzung entscheidend.